Nach Alain Badiou freut sich der Passagen Verlag in diesem Jahr auf den Besuch eines weiteren französischen Autors: Jacques Rancière kommt im Mai nach Wien, um hier einen Vortag zu halten.
Der Vortrag "Modernity Revisited" findet am 22. Mai 2012 um 19.00 Uhr in den Hofstallungen des mumok, Museumsplatz 1, 1070 Wien, statt und wird in englischer Sprache abgehalten. Der Eintritt ist frei.
In seinem Vortrag versucht Jacques Rancière, gängige Begriffe von Moderne und Avantgarde in ihrer Beziehung zum Politischen kritisch zu überdenken. Der umfassendere Kunstbegriff, den Rancière in seinem Vortrag entwickelt, ermöglicht es, das oft falsch verstandene Verhältnis von Moderne und Postmoderne neu zu formulieren.
Jacques Rancière, geboren 1940, ist emeritierter Professor für Philosophie und Kunsttheoretiker in Paris. Im Mai erscheint im Passagen Verlag der Gesprächsband Und die Müden haben Pech gehabt! Interviews 1976-1999.
Eine Veranstaltung von Passagen Verlag und Passagen Forum in Kooperation mit dem mumok. Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français d'Autriche-Vienne.
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Zu seinem 25-jährigen Jubiläum ist es dem Passagen Verlag gelungen, seinen französischen Autor, den international viel beachteten Philosophen und politischen Aktivisten, Alain Badiou für zwei Veranstaltungen nach Wien zu holen.
Am Mittwoch, den 21. März 2012 sprechen Alain Badiou, Mihály Vajda und Peter Engelmann im Rahmen der Passagen Gespräche im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien (Semperdepot) zum Thema "Krisenszenarien – Haben Philosophen eine Antwort?". Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Zu den Gesprächsteilnehmern:
Alain Badiou, ehem. Maoist und politischer Aktivist, ist Philosoph, Mathematiker und Romancier. Er leitete die philosophische Fakultät der École normale supérieure in Paris.
Mihály Vajda ist ungarischer Philosoph und war Direktor des Instituts für Philosophie an der Universität Debrecen. Zwischen 1973 und 1989 wurde in Ungarn ein Publikations- und Berufsverbot über ihn verhängt.
Peter Engelmann ist Verleger, Philosoph und Herausgeber französischer Philosophen der Postmoderne und der Dekonstruktion. 1972 wurde er in der ehem. DDR aus politischen Gründen zu zwei Jahren Haft verurteilt, 1987 gründete er in Wien den Passagen Verlag.
Eine Veranstaltung von Passagen Verlag und Passagen Forum in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Wien.
Außerdem spricht Alain Badiou am Donnerstag, 22. März 2012 um 20 Uhr im Vestibül im Burgtheater mit Stefan Zweifel in dessen Reflektorium und präsentiert hier auch sein Erfolgsbuch "Lob der Liebe". Weitere Informationen finden Sie hier.
Eine Veranstaltung des Burgtheaters Wien in Kooperation mit dem Passagen Verlag.
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Unsere vorweihnachtlichen Buchempfehlungen für Passagen Freundinnen und Freunde aus den Reihen Passagen forum, Passagen Philosophie und Passagen Architektur:
Jean-Luc Nancy: "Die Lust an der Zeichnung"
Ernst H. Gombrich: "Jüdische Identität und jüdisches Schicksal"
Caroline Heinrich: „Was denkt ein New Yorker, wenn er in einen Hamburger beißt?“
Michael Baum: "Überleben in Freundschaft. Thomas Bernhard / Jacques Derrida"
Markus Kristan: "Hubert Gessner. Architekt zwischen Kaiserreich und Sozialdemokratie"
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Einladung zur Generalversammlung
am 30. November 2011 um 18:30 Uhr
in der Galerie Charim, Dorotheergasse 12/1, 1010 Wien
Im Anschluss:
Gespräch zwischen dem Verleger Peter Engelmann und dem Passagen Autor Heiko Heinisch zum Thema "Europa, Menschenrechte, Islam – ein Kulturkampf".
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Im Monat Mai kooperiert der Passagen Verlag auf Anregung unseres Förderers Europ Assistance mit dem Salon du Livre, der vom 27. bis 29. Mai 2011 in Wien stattfinden wird.
Wir freuen uns sehr, dass der Verlag zu diesem Anlass seinen Autor François Jullien nach Wien holen und für einen Vortrag gewinnen konnte.
Dieser findet am Samstag, dem 28. Mai 2011, um 18:30 Uhr im Französischen Kulturinstitut/Palais Clam Gallas, Währinger Straße 30, 1090 Wien, in französischer Sprache statt.
"Comment penser le dialogue des cultures?"
Als Grenzgänger zwischen asiatischer und westlicher Welt wird sich Jullien in seinem Vortrag der Frage widmen, wie der allerorten diskutierte Dialog der Kulturen denn eigentlich zu denken sei. Jullien plädiert dafür, das Kulturelle nicht in Begriffen der Identität, sondern der Fruchtbarkeit zu denken. Er begreift Kulturen als zu erschließende Ressourcen und nicht als isolierte Einheiten.
Im Rahmen der Veranstaltung, die in französischer Sprache stattfinden wird, wird auch sein soeben im Passagen Verlag erschienenes Buch "Die Affenbrücke. Über künftige Diversität – kulturelle Fruchtbarkeit statt nationaler Identität" vorgestellt.
François Jullien, Philosoph und Sinologe, ist Professor an der Universität Paris VII und Direktor des Centre Marcel Granet. 2010 wurde er mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ausgezeichnet.
Im Anschluss sind die Passagen Freunde zu einem Cocktail in den Park Clam Gallas geladen.
Bereits am Freitag, dem 27. Mai 2011, wird Jullien zum Thema "Denken von außen (China) - Wie begegnet man der Voreingenommenheit der europäischen Vernunft?" sprechen.
Weitere Details zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.
Zur ausführlichen Passagen Website Buchinformation.
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Am 28. Februar 2011, um 20.00 Uhr, wird im Philosophie Salon des Hamakom Theaters in Wien, Nestroyplatz 1, 1020 Wien, mit "Denken im Affekt" der erste Band der "Praterstern Protokolle" vorgestellt, der neuen philosophischen Reihe des Passagen Verlags mit jungen Wiener PhilosophInnen.
Das Engagement des Passagen Verlags, starre akademische Strukturen aufzubrechen und neuen, jungen Stimmen einen Raum des Diskurses zu schaffen, setzt Verleger Peter Engelmann nun auch mit seiner neuen philosophischen Reihe „Praterstern Protokolle“ fort. Die Reihe bietet jungen PhilosophInnen einen Ort, um ihre aktuellen philosophischen Ansätze und vielfältigen Zugänge auch abseits des akademischen Feldes und dessen Normen gemeinsam zu entwickeln und zu Gehör zu bringen.
Im ersten Band "Denken im Affekt" fragen die AutorInnen nach der Beziehung zwischen Denken und Affekt: "Kann man das Eine vom Anderen trennen? Und was wäre, wenn man sich auf das Denken im Affekt philosophisch einließe?"
Zum Buch diskutieren:
Elisabeth von Samsonow (Philosophin und Künstlerin, Professorin an der Akademie der bildenden Künste, Wien)
und
Arno Böhler (Philosoph und Filmemacher, Dozent am Institut für Philosophie, Universität Wien)
sowie den HerausgeberInnen und AutorInnen dieses Bandes:
Elisabeth Schäfer (Philosophin, Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie, Universität Wien),
Eva Pudill (Fotografin, Kunsttheoretikerin),
Bernd Bösel (Philosoph, Lehrbeauftragter für Ethik am Institut für Philosophie, Universität Wien, und am Institut für Ästhetik an der Kunstuniversität Linz).
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung.
Zur ausführlichen Passagen Website Buchinformation.
Zum Passagen AutorInneninterview.
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Unsere vorweihnachtlichen Buchempfehlungen für Passagen Freundinnen und Freunde aus den Reihen Passagen forum, Passagen Philosophie, Passagen Gesellschaft und Passagen Kunst:
Jacques Derrida: "Das Tier, das ich also bin"
Jean-Luc Nancy: "Identität"
Bernd Bösel/ Elisabeth Schäfer/ Eva Pudill (Hg.): "Denken im Affekt"
Christian Augustin (Hg.): "Aber ein Paul hilft doch dem anderen. Paul Feyerabend - Paul Hoyningen-Huene Briefwechsel 1983 - 1994"
Ruth Wodak/ Getraud Auer-Borea d’Olmo (eds.): "Justice and Memory. Confronting traumatic pasts. An international comparison"
Elisabeth von Samsonow: "Egon Schiele: Ich bin die Vielen"
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Der Verein Passagen Freunde wurde gegründet, um ungewöhnliche oder aufwändige, qualitätsvolle Buchprojekte des Passagen Verlages zu ermöglichen.
Wir freuen uns bekannt zu geben, dass im Jahr 2010 folgende Buchprojekte durch die Beiträge der Mitglieder entsprechend dem Abstimmungsergebnis finanziert werden können:
Iulia Dondorici: "Rumänien heute"
Bernd Bösel/ Elisabeth Schäfer/ Eva Pudill (Hg.): "Denken im Affekt"
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EINLADUNG
ZUR KONSTITUIERENDEN GENERALVERSAMMLUNG
am 27.10.2010 um 18:30 Uhr
im Passagen Verlag , Walfischgasse 15/14, 1010 Wien
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Einladung zu einem Vortrag von Jean-Luc Nancy zum Thema "Identität"
und einem anschließenden Gespräch mit Peter Engelmann
am 4.11.2010
um 19 Uhr
im Institut Français
Palais Clam-Gallas, Währinger Straße 30, 1090 Wien.
Danach werden die Passagen Freundinnen und Freunde von Herrn Botschafter Philippe Carré zu einem kleinen Abendessen gebeten.
Die Veranstaltung wird vom Passagen Forum zusammen mit dem Passagen Verlag in Kooperation mit dem Institut Français organisiert und freundlicherweise von Europ Assistance unterstützt.
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